Der Motor wird jetzt in Angriff genommen
Gestern war es nun soweit, da haben der Motorenbauer und ich uns verabredet, damit er den Motor zur Überarbeitung und zum Neuaufbau mit nimmt. Ich kann es schon kaum erwarten, den fertigen Motor im Empfang zu nehmen und ihn dann mit der Karosserie zu verheiraten.
Jetzt ist dann wenigstens Platz auch in der Halle, wo ich mich etwas der OSCA Karosserie widmen kann. Ich werde den 4-fach Krümmer ausbauen zum galvanisieren. Auch hab ich an den Querlenkern ausgeschlagene Gummibüchsen entdeckt. Tja und das abschleifen des neuen Lackes steht auch noch an. Wie ja schon im vorherigen Block erklärt, ist der Lackaufbau des Wagens so schlecht, dass ich um eine Neulackierung nicht drum herum komme. Die Wahl der Qual der Farbe ist noch immer in mir verankert. Aber vermutlich wird er hellblau werden. oder doch weiß?
Auch habe ich nun eine Jungfernfahrt mit der Hebebühne gemacht mit einem Auto darauf. Mir war gerade danach und ich habe das 124 Coupé auf die Hebebühne gepackt, weil mir beim Fahren aufgefallen ist, das ein Rad so laut klappert, wie bei einem defekten Radlager. Derweil hat es sich herausgestellt, dass vom Vorbesitzer das vordere linke Rad nicht angezogen war. Urrsache, die Radschrauben waren total locker!
Die Bühne steht noch und natürlich das Auto ist auch noch auf der Bühne! Da hat sich die Mühe mit dem verstärkten Rahmen bei diesem Katastrophenboden bezahlbar gemacht.
Die große Entscheidung steht mir nun bevor…
… ob und welche Farbe ich für den Fiat 1500 S O.S.C.A. verwenden soll?
Gestern war ein Lackierer da und hat sich das Fahrzeug angesehen. Ja sogar Johann mein Kfz-Werkstatt Spetzl war mit dabei und beide haben auch die Lackierung vom jetzigen zustand ebenso kritisiert, so wie ich es auch hatte. Dass der O.S.C.A. ein neues Farbkleid bekommen soll, steht außer Frage.
Nur welche Farbe soll er bekommen?
Viel Auswahl gibt es ja nicht, wenn ich eine authentische Farbe nehmen will, was damals Fiat verwendet hatte.
Nehme ich das Grau, welches bei der Auslieferung des Fahrzeugs hatte? Oder nehme ich das Babyblau, was der deutsche Importeur und Besitzers des Fahrzeugs von 1998 bis 2004 lackieren hat lassen? Oder nehme ich Weiß, was meine Frau sich immer wünschte? Oder nehme ich Blau, was mir gefallen würde. Da gäbe es “french blue” von Fiat, oder Mauritius Blau von Peugeot. (So wie in der Oldtimer Praxis im Heft 03 von 2007 von Herrn Sauer)?
Ich habe die Qual der Wahl.
Wie ich mich letztendlich entscheiden werde, weiß ich noch nicht. Einen Termin für den Lackierer habe ich schon ausgemacht. Anfang Juni geht’s los.
Vielleicht kann ich ja hier mal eine Anregungsliste von meinen Portalbesuchern herauslocken.
Meldet Euch und gebt mir Eure Empfehlung für den endgültigen Farbton. Ich möchte halte gerne, dass die Farbe mit der Form und dem vielen dezenten Chrom harmoniert. Und sie soll auch zeittypisch sein. Also keine Metalliclackierung, eher die Pastellfarben.
und heute ist der OSCA angekommen in meinem Centro Storico
Am heutigen Samstag Nachmittag wurde der OSCA angeliefert. Nun steht der OSCA in der heilligen Halle, in meinem kleinen Fiat Centro Storico in Radegundis. Ich habe ihn gleich sofort in die für ihm vorbereitete Ecke geschoben.
Dann habe ich das Lenkrad demontiert, weil es gleich als erstes restauriert werden soll. Ich habe dazu eine sehr heiße Adresse bekommen, der mir das Lenkrad restaurieren kann. Dieser Lenkradzauberer hat auch im Oldtimer Praxis Heft 2/2007 das verunfallte Lenkrad vom vorgestellten OSCA wieder Super flottgemacht. Das ist Lenkraddoktor! Am Montag geht das Lenkrad per Post nach Lippstadt.
Aber auch mit großer Wehmut, ging nun mein Bestes Pferd vom Stall auch weg. Ich mußte Abschied nehmen von meinem Benz W124 Cabrio. Aber vielleicht lege ich mir ja mal wieder einen zu. Aber dann soll es aber ein 6-Zylinder werden.
Bye, bye Benz
Platz schaffen für den OSCA
Heute war ich mal nach der Arbeit gleich in der Halle und habe Platz geschaffen für den OSCA, der am Samstag in die heillige Halle kommt.
Auch habe ich meinen W124 Benz Cabrio gewaschen und geputzt für die Übergabe. Es ist ja so, dass ich den Benz drangebe für den OSCA. Ob das ein guter Deal ist, da brauchen wir nicht darüber reden. Klar, das Benz Cabrio ist ein sehr schönes gepflegtes Fahrzeug und wird auch Jahr für Jahr immer mehr Wertsteigerung erfahren. Es ist ein Fahrzeug das fährt und für längere Zeit keine Probleme zu erwarten hat. Eigentlich ist es das Beste Fahrzeug in meinem Fuhrpark. Wenn dann mal mein W124 Kombi meint er müsse streiken, dann habe ich kein vernünftiges Fahrzeug zur Hand. Aber egal, ich steh jetzt zum Fiat 1500 S O.S.C.A. Cabrio. Es ist mein Baujahr und es ist etwas besonderes. Eben ein kleiner Maserati. Und dazu stehe ich jetzt.
Am Samstag ist es dann soweit. Der Benz geht nach Mindelheim und von dort hole ich dann den OSCA ab.
Bye Bye Benz Cabrio. Schluchz
heute wird die Hebebühne aufgestellt
War das heute ein erfolgreicher Tag.
Am Nachmittag ist mein Spetzl “Turbo” gekommen und hat mit mir die Hebebühne aufgebaut. Ich habe heute Vormittag schon die Lage der Hebebühne auf dem Boden angezeichnet und die Löcher gebohrt für die 4 Befestigungen des Grundrahmens.
Dann hat mir mein Nachbar von Hilti die 2-Komponennten Klebepistole (Chemie) gegeben. Mit diesem Chemie Zeugsl werden die 4 M12 Gewindestangen im Boden verankert und eingeklebt. Gut das ich dort vom Nachbarn den Gabelstapler ausleihen konnte. Denn zum Abbau waren wir 4 starke Männer. Zum Aufbauen leider nur zu zweit. Dank des Gabelstaplers haben wir uns sehr gut helfen können.
Der Grundrahmen war gleich hervorragend abgelegt und ausgerichtet. Jetzt ist aber erst aufgefallen, wie unregelmäßig und uneben der Boden ist. Eine der 4 Gewindestangen war zu kurz? Was war da passiert? Hat das Klebezeug die Gewindestange verschluckt? Nein, der Rahmen ist total verzogen mit dem unlegalen Boden. Aber das wird sich erst noch so richtig zeigen, wenn die beiden Säulen dann montiert sind.
Dann wurden die 2 Säulen vom Außengelände in die Halle transportiert. Mit einem guten Schlachtplan wurde die erste Säule angehoben und positioniert. Die Ketten hat sich gut um das untere Antriebsritzel gelegt. Die Kabel für die Endschalter und Kettenspanner wurde noch in die Säule durchgeführt.
Erster großer Sieg. Darauf wird eine Halbe angestoßen. Dann die Säule mit den Motor in die Halle bringen. Da wird’s jetzt schon schwieriger. Denn der E-Motor sitzt oben auf der Säule und der Transport kann nur stehend durchgeführt werden.
Aber auch hier haben wir und gut geschlagen. Es ist geschafft. Die Bühne steht. Nur sind die Säulen nicht ganz im Wasser. Jetzt wird’s brenzlig. Was tun?
Jetzt haben wir die komplette Bühne an den Tragarmen mit dem Stapler angehoben und haben den Boden unten auf einer Seite ausgestemmt, dass die Säule wieder im Wasser steht. Ganze 2 cm haben wir ausgestemmt. Die seitlichen Rahmenstützen sind teilweise in der Luft. Wir haben beschlossen, das wir an den Rahmen noch zusätzliche Haltelaschen anschweißen und dann den Rahmen zusätzlich mit verankern. Wenn das gemacht wird, muss auch der Boden noch mit Bleche unterlegt werden und mit Schnellzement (Rakofix) ausgeglichen werden. Dann kann ich mich an die Elektrik heranwagen. Die Kette im Kettenkasten ist gut gespannt und liegt gut an den Ritzeln an.
Das meiste und schwierigste ist getan. Mann, bin ich stolz auf uns.
Ich glaube es kaum, ich bin eine Berühmtheit
Ich hab mir endlich das englische Buch
“FIAT & ABARTH 124 Spider & Coupe von John Tipler geleistet.
Mir war das Buch damals, wo es 1993 herauskam, einfach zu teuer. Für umgerechnet 60,- DM ; ja Ihr lest richtig, Deutsche Mark gab es mal, habe ich es mir nicht gegönnt.
Jetzt aber habe ich das Buch in der Bucht (so nennt man in Foren die große Versteigerungsbörse im Internet) neuwertig für 11,60 €uro ersteigert.
Und wie ich so blättere und blättere, (was ein jeder gleich macht, wenn er seine heiß ersehnte Lektüre erhält) traute ich meinen Augen nicht.
Ich fand ein mir sehr, sehr bekanntes Foto in diesem Buch wieder.
Aufgenommen von einem Clubmitglied damals (1987) bei dem Besuch mit dem Fiat Spider 124 Club Deutschland e.V. bei Pininfarina in Turin.
In diesem neuerrichteten Gebäude wurde damals der Ferrari Testarossa und der Alanate zusammengebaut.
Das waren noch Zeiten.
Einige Personen sind mir noch bekannt.
Christine Lindner
Manfred Lindner (Clubpräsident damals und heute Ehrenmitglied noch im Club)
Gerd Mühr (Clubpräsident noch heute im Club)
Frank Jausch
und viel mir nicht mehr bekannte Personen
Wer kann sich hier wieder finden, wo auch damals dabei war?
Die Geschiche zum FIAT 1500 S Cabriolet
Fiat Projekt 118 – der Osca-Motor von Fiat
1957
Der Fiat 1200 Spyder war kein geschäftlicher Erfolg. Er hatte durchaus seinen formalen Reiz, war aber realtiv teuer und die Form gefiel nicht allen potentiellen Kunden. Die Konkurrenz saß bei Alfa Romeo und hatte einen attraktiven twin cam Motor mit sprürbar mehr Leistung. In Exportländern, besonders in USA, traf der Fiat Spyder preislich auf MG, Triumph und Austin Healey, die alle mehr Hubraum und mehr Leistung hatten. Bei einem Sportwagen ist neben Prestige der Fahrspaß das Kaufargument. Und bessere Fahrleistungen hießen mehr Fahrspaß. 1,2 ltr und 53 PS waren keine guten Voraussetzungen für den Fiat.
Für den Nachfolger des Fiat 1200 Spyder forderten die Marketing-Leute daher mehr Leistung. Fiat hatte aber 1957 keinen leistungsfähigeren Motor als den 1200er und darüber nur den 1900, welcher aber schwer und brummig war. – Die neuen Motoren, 4-Zylinder auf Basis des in Entwicklung befindlichen Sechszylinder für den Fiat 1800 waren eben erst beschlossen worden und konnten nicht vor 1961 in Serie gehen. Da ereignete sich ein Treffen zweier Personen, dass die Zukunft des Fiat Sportwagens bestimmte.
Der Beschluß, den starken Motor von Osca in einen Fiat Sportwagen einzubauen, war also gefallen. Pininfarina erhielt den Auftrag, ein passendes Kleid für den neuen 1,5 ltr. Sportwagen auf der Plattform des Fiat 1200 zu entwerfen.
Mit gekonnten geraden und schnörkellosen Linien zeichnete Pininfarina den neuen Fiat Zweisitzer. Das Gesamtbild war perfekt und der Wagen schien deutlich größer geworden zu sein, als der Vorgänger. In Wirklichkeit war der Radstand gleich, es war ja die selbe Bodengruppe, und er war ca. 20 cm länger und 2 cm höher. Am Turiner Salon 1958 zeigte Pininfarina einen neuen Fiat-O.S.C.A. 1500 GT. Die Presse und Fachwelt fragte sich, wer diese Kombination lanciert hatte, Pininfarina, Fiat oder gar Osca ? Wenn es ein neuer Fiat war, warum war er dann nicht bei Fiat ausgestellt ? Man wunderte sich, berichtete aber nicht groß darüber. Fiat akzeptierte den Entwurf und begann sofort mit der Fertigentwicklung. Aus der Pininfarina Kreation sollte auch der Nachfolger des Fiat 1200 Spyder abgeleitet werden, was weniger aufwändig war und daher schneller beendet war, als den 1500er Sportwagen fertig zu entwickeln.
Fiat 1500 / 1500 S Cabriolet
Wie oben beschrieben, zeigte Pininfarina bereits am Turiner Salon 1958 den neuen Fiat-O.S.C.A. 1500 GT. Ein Jahr später, im Herbst 1959, stand am Fiat-Stand der serienfertige Wagen, der “Fiat 1500 Cabriolet mit Osca-Motor” und Anfang 1960 begann die Fertigung.
Ettore Maserati hatte recht, sein Motor war genau der richtige für einen Fiat Sportwagen. Aber der Wagen mit dem O.S.C.A.-Motor war letztlich doch wieder (wie der 1100 TV und 1200 Spyder) viel zu teuer. Die Kosten pro Stück waren bei der kleinen Serie immer noch zu hoch. Und Fiat traute sich nicht, mit höheren Stückzahlen zu kalkulieren.
Es wurden nur sehr wenig Stück** gefertigt und die Kosten pro Fahrzeug waren daher entsprechend hoch. Nicht nur wegen des aufwendigen Motors, sondern auch weil viele andere Bauteile unterschiedlich zum 1200er waren. – Vom Nachfolger Fiat 1600 S wurden zwar mehr Exemplare** gebaut und von beiden Typen auch einige Pininfarina Coupes, aber im Vergleich zu den ca. 12.000** verkauften Fiat 1200 Cabriolet war das sehr wenig. –
Fiat 1500 Cabriolet bzw. Fiat 1500 S Cabriolet – äußerliche Unterschiede zum Fiat 1200 Cabriolet waren: breitere Lufthutze auf Motorhaube, grober Kühlergrill, 15″ Felgen mit anderen Radkappen und Gürtelreifen. Innen Holzlenkrad, andere Armaturen und Holzapplikationen am Armaturenbrett.
Ein Jahr nach seiner Vorstellung, am Salon in Turin 1960, wurden beim Fiat-Osca etwas ganz Neues eingeführt: Scheibenbremsen ! Und gleich an allen vier Rädern ! – Bei den geringen Stückzahlen des Fiat-Osca war das kein Risiko in Bezug auf eventuelle Garantiekosten. Aber es war eine Erprobungs-träger. In größeren Stückzahlen wurden Scheibenbremsen ein Jahr später eingebaut, als die neuen Limousinen Fiat 1300/1500 in Serie gingen, die vorne Scheibenbremsen hatten. 1962 erhielten dann die überarbeiteten Sechzylinder 1800 B und 2300 Scheibenbremsen an allen vier Rädern – wie der Osca 1960.
Es ist nicht zu sagen, wann die anfängliche Bezeichnung Fiat 1500 Cabriolet in Fiat 1500 S Cabriolet geändert wurde. Ich denke, es war von Land zu Land unterschiedlich (siehe Prospekte).
Auf jeden Fall hieß der Wagen nach dem Wechsel vom 1,5 zum 1,6 ltr Motor also ab Oktober 1962, überall Fiat 1600 S Cabriolet, – m i t “S”.
Vom Typ Fiat 1500 S O.S.C.A. Cabriolet wurden ca. 1.250 Fahrzeue für den US-Markt gebaut. In Deutschland wurde das Fahrzeug nie homologiert. Bei FIAT Deutschland AG in Frankfurt exististieren keine Informationen über technische Daten noch Auslieferungsdaten. Verkaufte Stückzahlen oder Servicedaten, Fehlanzeige.
**- Stückzahlen
Es gibt es verschiedenen Quellen , alle mischen die Typen auf andere Art und kommen zu völlig anderen Summen. Ich zitiere Graham Robsons Zahlen: Fiat nennt 1200 Cabrio 15.000 Stück 1500 und 1500 S 37.385 (incl. 1963 bis 1966) 1600 S keine Angabe. Pininfarina nennt 1200 1959-1963 11.851 Stück incl. Coupe 1500 1960-1966 20.420 Stück plus 2210 Coupes 1600 S 1962 -1966 2.275 Stück plus 814 Coupes
Die offene Frage ist für mich die Differenz der Stückzahlen für den Typ 1500. Alle 1600S zusammen sind ca. 3.100 Stück, die wahrscheinlich in der Fiat Zahl für 1500S enthalten sind. Wenn noch ca. 1.000 Stück 1500 S vor 1962 waren, (Osca-Fiat: Dante Giacosa nennt 80 gebaute Exemplare der ersten Version und weitere 300 Exemplare vom Typ 1600 S (erste Version). – Das erscheint zu wenig, Graham Robson meint, es sei völlig daneben gegriffen. Er schätzt 1.200 bis 1.500 Exemplare. Wenn davon 500-600 Osca 1600S wären, ergäbe das ca. 2.500 Exemplare Fiat 1600 S der zweiten Version incl. Coupes), wäre die Fiat Zahl für Typ 1500 ab 1963 ca. 33.000 – bleibt eine Differenz von ca. 10.500 Stück für den Typ 1500 Cabrio 1963-66.
– Fiat lieferte die Plattformen für Cabrios und Coupes an Pininfarina, Pininfarina fertigte die Karosserien und zählte sie. Fiat lieferte aber auch an andere. – Hat man bei Fiat eventuell alle Plattformen gezählt? Also auch die, die an Vignale, Ghia, Moretti, Abarth und andere Aufbauhersteller gingen ? Das könnte zumindest einen Teil der Differenz erklären …
Laut Info von Fiat Raritäten Club e.V., existieren in Deutschland gerade mal 25 gemeldete Fahrzeuge.
Und einen davon habe ich!
Quelle der ausführlichen Informationen von Zuckerfabrik24.de
Motorspezialisten für einen O.S.C.A. Motor Fiat 118K
Nun muß ich mich langsam entscheiden. Wer soll es machen. Wem geb ich den Auftrag?
Da wären einmal sehr große Spezialisten: 
Hannes Moriell
Wörishofer Str. 17
86842 Türkheim
Tel.: 08245 4528
dann
Guntram Joos
Biberbacher Str. 4/1
88454 Unteressendorf
07355/8450
dann aus der Szene in Augsburg bekannt und seit längerer Zeit auch persönlich bekannt durch die Königsbruner Oldtimerfreunde Zeit
HUBER & WIESSNER GmbH
Auerstr. 29
86156 Augsburg
Telefon: 0821 / 20766-0
und von meiner Münchener Zeit her bekannt
GANSLMEIER MOTOREN- UND MASCHINEN-INSTANDSETZUNGS GMBH
Robert-Bosch-Str. 8
85053 INGOLSTADT, BAYERN
Telefon: (0841) 940650
Wer machts? Ich hab die Qual der Wahl!
Und so soll der Motor mal fertig aussehen. Ja und laufen soll er auch recht lange!
meine eigene Hebebühne
Ja ich hab sie. Endlich.
Eine ZIPPO Typ 1111 Baujahr 1980.
Am Freitag hab ich die Kraftstromleitung extra abgeklemmt. Bin zu der Werkstatt gefahren, woher ich die Bühne bekommen werde.
Am Samstag um 10:00 Uhr war es dann soweit. Johann (Firmenchef) hat mich angerufen, er hätte jetzt Zeit für den Abbau und ich solle mit dem Anhänger vorbei kommen. Ich bin dann gleich losgedüst und hab den Hänger geholt von meiner Halle.
Da war dann der Siggi (Kompagnon von Johann) und noch der Polizei-Spetzl vom Johann da und dann ging es munter los, die Hebebühne zu zerlegen.
Die 2 Verteilerdosen für die Zuleitungen der Endschalter etc. demontiert, das Öl vom Kettenkasten abgepumpt, Alle Verschraubungen gelöst. Mittlerweile waren wir 4 Personen zur Demontage. Einmal bin ich dann mal zwischendurch ab gedüst Richtung Halle und hab die 2 Säulen wegfahren.
Mann oh Mann, hab ich mich geplagt. Alleine die beiden Säulen vom Anhänger heben. Da wiegt eine Säule gut und gerne an die 150 Kg oder mehr! Wenn ich da keinen Gabelstapler gehabt hätte. Ich hätte verloren. Innerhalb einer 3/4 Stunde mit Fahrt die Säulen in 12 km entfernte Halle gebracht. Ohne Schäden.
Nun kam der schwierige Teil. Das Mittelteil vom Kettenkasten der Hebebühne auf den Hänger. Die Bodenausleger sind breiter als 1,60 m und die Länge ist ca. 3,5 m. Und das soll auf den Hänger. Mit 4 kräftigen Männern ging das ja. Aber das soll dann später wieder runter. Und das alleine?
Aber ich habe es letztendlich mit List und Ausdauer, die ich mal immer wieder habe, geschafft. Nun liegen die 2 Auslegersäulen auf dem Hof und der Kettenkasten ist schon in der Halle. Dank 2-er Hubwagen hab ich das alleine in die Halle gelenkt und positioniert.
Nun braucht es nur noch verdrahtet, und fest montiert werden. Dazu hilft mir nächsten Samstag mein alter Kumpel Hans.
Einen Schaltplan hab ich auch in der Zwischenzeit ergattert im Netz. Da sieht man mal wieder wie nützlich doch auch Internet sein kann!
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Was gibts neues vom FIAT 124 Spider in gelb?
Hierzu hab ich ein paar Fotos vom derzeitigen Stand erhalten.
Die Karosserie wird derzeit noch zur Lackierung vorbereitet. Seht selbst.
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